Damals war ich wohl damals irgend etwas zwischen 8 und 10 Jahren und ich spielte damals auch schon gern mit Buchstaben herum. Irgendwie kann ich mich sogar noch nach so vielen Jahren dran erinnern.
Ich wollte bei meinem Namen Linien sparen, Buchstaben zusammenschweißen sozusagen.
Die Monogramme aus dem Mittelalter, wo in ähnlicher Art charakteristische Zeichen geschaffen wurden kannte ich noch gar nicht.
Ich sparte eine Linie am M, zwei am N, das I hatte ich gleich dort mit eingearbeitet und man erkennt es nur am Punkt.
Es war eine schöne Spielerei für mich und als dann die Teenagerzeit kam, wurde solche Spielerei unwichtig und ich vergaß sie fast, aber nicht ganz. Allerdings verwendete ich sie nie als Eigentumszeichen oder Unterschrift.
Meine Bilder, Puppen und anderen Werke bekamen später, wenn sie signiert wurden, eine “normale” Unterschrift aus Vor und Zunamen bzw. ein teilweise stilisiertes “Sim” mit dem “langen S”.
Eines Tages fiel es mir wieder ein, mein kleines Monigramm, und seitdem ist es meine Signatur.

Links eine eher geschwungene, Mitte eine gerade und Rechts eine mit Schnörkeln
Es ist eine meiner frühen Schöpfungen und eine sehr persönliche Unterschrift, die du auf den meisten Dingen finden kannst, die ich mache.
In den ganzen Jahren hat sie sich allerdings etwas geändert: Früher hatte ich ganz gerade Linien bei den Buchstaben und jetzt sind sie geschwungen. Ausserdem kommen manchmal wie bei der einen Unterschrift im Bild, auch mal Pünktchen und andere Zusätze dazu.
Aufgeschnappt