Endlich ist es schönes Wetter und das grüne Wohnzimmer ist wieder da.
Am Ende dieses Winters wollte ich schon gar nicht mehr an Grünzeug glauben, da war der Weihnachtsmann glaubhafter.
Nun jäte ich wieder Grünzeug ohne Aufenthaltserlaubnis und jage gefräßige Nacktschnecken (kein Schneckenkorn mehr *hoil*).
Ab und zu komme ich auch wieder ins Atelier, aber hauptsächlich wohl nur, um Werkzeiug und Material zu holen, denn mein holder Mann war oberfleißig und hat in unserem winzigen Gärtchen eine schöne überdachte Arbeitsecke eingerichtet, mit einer Werkbank für ihn und einem Werktisch für mich/uns.
Daran hab ich jetzt gesessen und etwas gewerkelt, nachdem ich einige Schnecken… gehopsgegangen habe.
Morgen werde ich dir hoffentlich die neuen Atelierbewohner vorstellen können (nein, nicht die Schnecken).

Ateliergartenidylle
Hier ein Bildchen aus meinem idyllischen Ateliergarten… damit du mal sehen kannst, warum ich lieber draussen sitze diese Tage.
Die Formen und Farben der Pflanzen, die Blüten, alles dies beflügelt meine Ideen und ich bin hin und her zwischen nötigem Gartenwerkeln, dass mir eigentlich auch Spaß macht, und Losrennen und Dinge kreieren, die von den Farben und dem Grünzeug inspiriert sind.
Wenn der Schnittlauch oder die Rockenbolle inspiriert haben, geht’s schon mal in die Küche, ansonsten zum Skizzenblock oder am besten greif ich mir das Material und fang an.
Es ist so schön, draussen zu arbeiten, das Licht, die Luft… die frische Luft ist auch praktisch, wenn ich mit Wachs arbeite, das Lösungsmittel enthält. Das Fenster aufmachen kann ich mir sparen und auch das Licht ist schön dort.
Nun bekommen meine neuen Steinköpfe und meine Wilden Männer ihre Patina im Garten.
Aufgeschnappt