Wenn man selbstständig arbeitet, heißt das allgemein wirklich, selbst und ständig zu arbeiten… und das beinhaltet oft die Nächte.
Da wir gerade bei wichtigen geschäftlichen Dingen sind, die viele Zahlen enthalten sind die Nächte lang und man schiebt das Essen auf “wenn das hier fertig ist” und “das hier” braucht dann zwei Stunden länger…
Ich hab dabei übrigens festgestellt, daß ich gegen Zahlen allergisch bin! Mein Hirn verwandelt sich nach einer gewissen Dosis in Blumenkohl…
Da ich ja diejenige bei uns bin, die die Zahlen bändigen muß *ächz* und mein wunderbarer Mann ja ein ausgezeichneter Koch ist, war es dann endlich 10 Minuten vor Mitternacht soweit, gestern nacht (fast heut früh)
*ta-taaah!*
*türaufgeh*
(Anmerkung: es klapperte, wuselte und duftete die Viertelstunde vorher ganz ordentlich)
Spaghettata a mezzanotte!!
Eigentlich waren es keine Spaghetti, sondern handgemachte Tagliatelle mit einer wunderbaren Sauce aber seht selber, ist das nichts, nach vielen Stunden Arbeit mit knurrendem Magen? *lechz*

Gut, ich laß euch ein bißchen näher sehen…

Dann verschwand alles recht zügig, runtergespült von einem Gläschen Roten *glucker* *rülps*
(entschuldigt die komischen Farben, aber ich knipste nur schnell zwischendurch beim Futtern )

Sowas macht Arbeiten bis Mitternacht leichter, bloß leider wurden die Restzahlen danach bis heute morgen zurückgestellt, doch jetzt sind se fertig! *hops*
Hoffe ich hab euch jetzt nicht den Mund zu wäßrig gemacht… ich riech die Soße immer noch, wenn ich die Bilder sehe… es waren frische Chili, Sahne, Hackfleisch, Tomaten und frischer Gartenlorbeer drin und lauter Parmigiano drauf…könnt ich schon wieder essen
Ist das nicht toll, wenn man jemanden hat, der wie ein Sternekoch kochen kann… und das kurz vor Mitternacht nach einem Streßtag?? Njamm!
Aufgeschnappt