von Artist
Monika Sim


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Der Weihnachtsmann und ich

Auch oder vielleicht weil Weihnachten schon vorbei ist, möchte ich jetzt mein Outing hier hinstellen:

Ich habe als Kind nie an den Weihanchtsmann geglaubt.

Nee, mir wurde von meiner Mutter nicht erzählt, dass da ein netter älterer Herr magischerweise die Geschenke bringt.

Ich hatte es aber nie vermisst und ich denke auch jetzt nicht, dass ich dabei etwas verpasst habe, denn ich habe etwas dabei gelernt.

Meine Mutter erzählte mir vom Weihnachtsmann, klar. Sie erzählte, dass es eine schöne Geschichte wäre, die man erzählt, weil es sein schöner Gedanke ist. Die Babies und manche andere Kinder bekamen das erzählt.

Da ich eben nicht an den Weihnachtsmann glaubte, dass er der alleinige Geschenkbringer war, verschenkte ich auch schon als Kleene Geschenke. (wie machen Kinder das eigentlich, wenn sie an den Weihnachtsmann glauben? Bekommen die nur Geschenke?)

Als ich ganz klein war, mussten alle, auch und vor allem die Kleinste, nämlich ich, raus aus dem Wohnzimmer und dann wurschtelte es, es raschelte, manchmal einige kleine “GRRRR” und “ba-zoinkk", dann wieder Rascheln und dann… endlich das Glöckchen!

Wir durften rein.

Ich war übrigens Weltrekordhalter im Schnell-Geschenke-aufreissen.

Als ich größer, vielleicht 6-7 Jahre war, war das, was mir dabei am besten gefiel, dass ich selber Weihnachtsmann sein durfte.

Nee, ich hab mir keinen Bart wachsen lassen. Ich durfte den Baum schmücken, später auch ganz alleine. Dann arrangierte ich alle Geschenke unter dem Baum, nach Leuten geordnet. Natürlich hatte ich vorher die Familie aus dem Zimmer gejagt. Nicht einmal der Weihnachtsmann oder das Christkind hätten reingedurft. Dann durfte ICH das Glöckchen bimmeln.

Das war schön.

Im Nachhinein denke ich, dass ich nichts vermisst habe ohne die Geschichte, die mir ja erzählt wurde, als wahr zu betrachten. Ich freute mich schon als Kind an den Geschichten vom Papa, der erkannt wurde und dem Weihnachts-Nachbarn, dem ein Schnäpschen angeboten wurde und der gleich die halbe Flasche geleert hatte. Nicht bei uns natürlich, sondern bei Bekannten.

Wenn der Weihanchtsmann erkannt wurde, freute mich das immer besonders, weil in meinen Augen die Kinder als leichtgläubig verkauft wurden und sie durchgeblickt haben.
“Bloß weil wa kleen sind, sind wa nich doof, ne?”

Hätten meine Eltern die Geschichte als wahr erhalten wollen, hätten sie mir dies nicht erzählen oder zeigen können.

Ich habe aber etwas gelernt: Es ist schön, auch schon als Kind in Weihnachten “voll mit drin” zu sein und auch beide Seiten zu haben. Es hat mir schon früh Spaß gemacht, die Geschenke zu machen und den Weihnachtsbaum zu schmücken.

Natürlich gibt es vielleicht Familien, wo die Kinder, die noch an den Weihnachtsmann glauben, das tun aber das hat einen anderen Ton für mich.

Wie ist das bei dir?
Gabs bei dir den Weihnachtsmann?
Wie fühltest du dich, als man dir die Wahrheit erzählte?
Das würde mich brennend interessieren.

Schon wieder gewonnen!

Ja gibts denn das? Ich hab schon wieder gewonnen :)

Es hilft wirklich, bei den Wettbewerben auch wirklich mitzumachen… das ist so wie mit dem Mann, der 30 Jahre betet:

“Lieber Gott, lass mich im Lotto gewinnen!”
Dreißig Jahre betet er täglich.

Dann, eines Tages ein Gewittergrollen… eine mächtige Stimme:

“Gib mir eine Chance!!! Kauf dir endlich einen Lottoschein!!”

Nun aber wieder zu meinem Gewinn.. das zweite Mal in meinem Leben mehr als ein Stück Schokolade (das erste Mal ja erst vor einigen Tagen…) Und nun gleich ein Doppelpack! Wo das noch hinführt…

In einem Blog, in dem ich schon lange still mitlese, (wer liest denn Blogs schon laut vor?) machte ich bei zwei Gewinnspielen hintereinander mit und gewann gleich doppelt *hops*

Der Blog ist Fehlerleser.de, der Rechtschreibfehler wie andere Leute Briefmarken sammelt.

Da ich diese meist unfreiwillig komischen Sachen liebe, seh ich immer wieder gern in den Blog und schmunzle.

Nein, nicht darüber, dass Leute zu blöd sind zum richtigen Schreiben (das passiert ja jedem mal ab und zu…) sondern über die Konstruktionen an sich, die andere Bedeutung, die alles auf einmal bekommt oder ähnliches.

Ich habe halt Sinn für Albernheiten ;) und ich liebe es, Worte zu kreieren. Schreibfehler sind für mich “kreative spontane Neubearbeitungen” der Rächdschraibungk.

Leider hat’s bisher nie geklappt, die von mir gefundenen Schreibfehlerli zu knipsen, so konnte ich noch nichts beitragen, aber ich geb nicht auf.

Also, heute kam das Päckchen an, noch rechtzeitig vor den Feiertagen *hops*

Danke, lieber Piet von Fehlerleser.de!

Und natürlich danke ich auch den Spendern der Preise, die der Fehlerleser verlost hat.

Es ist ein echt duftes Päckchen: Eine Packung Edel-Kaffee aus Äthiopien… aus dem “Tal des Nebels” um genauer zu sein… und eine Flasche Parfüm, bzw. Eau de Cologne.

Natürlich riss ich mich zusammen und knipste schnell das Packerl für dich, bevor ich die Packung der Flasche aufriss :)

Eine hübsche rosa Flasche “Sculpture Delicate Fleur” von Nikos aus Paris :)

Die Flasche auf dem Bild ist noch ganz kalt und bereift von draußen (ja, es taut wieder, aber es ist noch KALT) aber ich musste mich gleich ein bissel eindieseln.

*pfütt* *pfütt*
*huu-kalt*
*schnüffel*
*Hmmmm*

Ergebnis meiner Testschnüffelei:
Das Parfüm verdient den Namen Delicate Fleur, es ist weich, blumig, frisch und sanft.

Die Farbe rosa passt, es riecht rosa, nein, nicht nach Rose, sondern “rosafarbig".

Genauer gesagt ist der Duft ein transparentes, hellstes rosa mit sanften weißen Gnubbeln auf der Oberfläche und großen Kurven an den Aussenkanten, das schwebend vor sich her wabbert.

Verstanden? Ja? Wenn du wie ich synästhetisch veranlagt bist, brauchst du jetzt nicht mal mehr zu riechen, um den Duft zu kennen :)

Ich freue mich sehr und bedanke mich bei den Spendern, dem Parfumkaufhaus.de

Ach ja, um den Flacon zu gewinnen, sollte gedichtet werden, ein Weihnachtsgedicht. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen, obwohl ich ja sonst nie gereimt hab… aber es klappte… hier kannst du’s nachlesen, wenn du magst. *ggg*

Dann der Kaffee… hmmm, geöffnet haben wir ihn noch nicht, aber später heute.

Der wird nämlich hervorragend zu unserem Weihnachtskuchen, den ich immer von Muttern geschickt bekomme, passen: Einem Baumkuchen von der Traditionsbäckerei Rabien in Berlin Steglitz, die den besten Baumkuchen der Welt macht :) *schleck*

Da ich umme Ecke von dort aufgewachsen bin, muss der einfach zu Weihnachten sein. Und da er so gut ist, wird dieser wirklich interessante Kaffee wohl ein guter Partner dafür dein.

Die Packung lockt mit rätselhaften “komplexen Aromen” und “blumig"… na, da bin ich aber gespannt. Die noblen Spender dieses Edelkaffees beschreiben ihn ausführlicher hier.

Ich werde später berichten, wie er riecht und schmeckt, momentan wabert hier noch delicate fleur um mich… *schnüff* *freu*

Ach ja, gelungen finde ich auch das beigelegte Tütchen Brausepulver.

Schon seit Monaten spiele ich mit dem Gedanken, mir mal eine Tüte davon zu besorgen, nur die Mehrfachpackungen haben mich davon abgehalten, denn mir reicht eine einzige…nu hab ich eine… *kicher*

Ansonsten waren noch einige nette Visitenkärtchen mit hübschen Fhelherchens dabei… die ich sicherlich gern verteilen werde.

Ach… nu noch zu guter Letzt:
Ich wünsche dir ein wunderbares Weihnachtsfest, mit allem, was für dich dazu gehört!